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Erziehungs- und Jugendhilfeverbund

Spieltherapie und Heilpädagogik

 

Das Spiel ist die eigentliche Sprache des Kindes!
 
Diese originären Spielimpulse sind heutzutage oft verschüttet bzw. von den medialen Er-
fahrungen überlagert.
 
Die heilenden Kräfte im kindlichen Spiel (Zulliger) wieder zu wecken und zu entfalten ist Anspruch und Auftrag der Spieltherapie. Wir können das Spiel als Selbstheilungsprozess des Kindes betrachten; es wirkt als ‚Antibiotikum’ gegen verunsichernde, beschädigende Lebensumstände.
Dazu bedarf es eines einfühlsamen, spielfähigen Gefährten/Begleiters und großer Geduld.
 
Die Spieltherapie gilt zugleich als prozessorientiertes, diagnostisches Verfahren. Sie wird gegebenenfalls durch eine heilpädagogische Übungsbehandlung sowie werk- und verhaltenstherapeutische Programme im Sinne übender Verfahren (z.B Entspannungstraining, Token- /Belohnungssysteme) ergänzt.
  

 Entspannungstraining

 
Schon Kinder im Vor- und Grundschulalter, genauso wie Jugendliche kennen Kopf- und Bauchschmerzen, Konzentrationsprobleme, Unruhezustände, Schlafstörungen, Versagensängste etc.und müssen damit umgehen lernen.
 
Ängste und Stresserleben stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang.
Entspannungsverfahren sind Methoden, die helfen können, Ruhe und Ausgeglichenheit zu erlangen. Autogenes Training und Fantasiereisen sind sehr bewährt und erzielen beste Wirkungen.
Das erklärte Ziel ist es, die Stressbewältigungskompetenz zu fördern.