|
Gruppen: Seit September 2009 wird in unserem Kindergarten weitgehend gruppenoffen gearbeitet. Das bedeutet, dass es für die Kinder über einen großen Teil des Tages keine Einteilung in feste Gruppen gibt. Um aber dem Bedürfnis von Kindern und Eltern nach überschaubaren Gruppen und verlässlichen erwachsenen Ansprechpartnern nachzukommen, bilden etwa 15 bis 20 Kinder eine Bezugsgruppe, die von 2 Bezugspädagogen betreut wird. Räume und Materialien: Ein wesentliches Element unserer pädagogischen Arbeit stellt die Ausstattung und Gestaltung der verschiedenen Spielräume dar. Die Räume als Spielbereiche sind so gestaltet, dass unsere Kinder sich wohl fühlen, sich orientieren können, sich beschäftigen können und soviel wie möglich selbständigen Zugang zu den Materialien haben. Die Kinder sollen ihr Lernen darin selbständig organisieren können. In einem ständigen Entwicklungsprozess streben wir gemeinsam nach einer idealtypischen Gestaltung die den kindlichen bzw. menschlichen Grundbedürfnissen entspricht. Es geht dabei um Bedürfnisse nach Bewegung, Ruhe, Kommunikation, und dem Bedürfnis nach Selbstausdruck in jedweder Form. Die Räume haben eine deutlich erkennbare Funktion und vermitteln diese den Kindern durch ihre Gestaltung und die Wahl der Materialien. Es gibt Bereiche, die gestalterisch und ästhetisch festgelegt sind, z. B. das Bistro und unser Paul Klee Raum. Andere Bereiche, wie zum Beispiel der Bewegungsbereich, Konstruktionsbereich oder der Rollenspielbereich bleiben, abgesehen von einer Grundstruktur, für die Gestaltungswünsche und die Ästhetik der Kinder offen. Hier lassen wir Freiräume zu, in denen die Kinder Möglichkeiten haben, Räume nach ihren Bedürfnissen zu verändern. In den Bereichen Atelier und Werkstatt gilt: Die Kinder dürfen Spuren hinterlassen. Das Raumprogramm endet erst am Gartentor. Es bezieht das Freigelände als Lernort ausdrücklich mit ein. Pädagogen im KiGa: Das Einnehmen einer offenen Haltung zieht sich wie ein Prinzip durch unsere pädagogische Arbeit. Unter Offenheit verstehen wir die Bereitschaft und Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen, sich ihrer Arbeit gegenüber mit Interesse und Lust „aufzuschließen“ und in Beziehung zu treten. Dies setzt sich fort in der Aufgeschlossenheit gegenüber den einzelnen Kindern, ihren Lebenshintergründen, den Eltern, dem Träger, dem weiteren Umfeld wie Schule und Öffentlichkeit.
|